Cover: Das neue Geldsystem
Band 3 der Trilogie · Neu

Das neue Geldsystem

Inflation, digitaler Euro und die Zukunft unseres Geldes

Autor: Andreas Ehlers Erschienen: 2026 Verlag: BoD – Books on Demand ISBN: 978-3-6963-9631-2
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Erhältlich als Taschenbuch und E-Book über bod.de

Was, wenn unser Geldsystem stabiler ist, als seine Kritiker behaupten – und zugleich fragiler, als seine Verteidiger zugeben?

Über dieses Buch

Das neue Geldsystem ist mehr als ein weiteres Sachbuch über Finanzen – es ist die Synthese einer Trilogie. Andreas Ehlers führt die Vermögensperspektive aus Band 1 und die ordnungspolitische Analyse aus Band 2 zusammen und bettet beide in den größeren Rahmen ein: die tiefgreifende Veränderung unserer globalen Geldordnung.

Das Buch richtet sich an Leser, die verstehen wollen, wie unser Geldsystem wirklich funktioniert, warum es sich gerade grundlegend verändert – und was das konkret für Vermögen, Ersparnisse und finanzielle Entscheidungen bedeutet. Es verbindet die Systemebene mit der persönlichen Perspektive, ohne dabei zu vereinfachen.

Die übergreifende These lautet: Das Geldsystem ist stabiler als seine Kritiker behaupten und fragiler als seine Verteidiger zugeben. Wer nur eine Seite sieht, zieht die falschen Schlüsse. Das System muss nicht zusammenbrechen, um strukturell auf Kosten von Sparern zu funktionieren.

Die vier Entwicklungen

Vier Entwicklungen prägen den Wandel des Geldsystems, dem das Buch nachgeht:

  • Strukturell: Moderne Geldsysteme beruhen auf Vertrauen, nicht auf Deckung. Geld entsteht durch Kredit, wird durch Institutionen gesteuert und verliert seinen Wert nicht durch Ausnahmeereignisse, sondern durch Struktur. Inflation, steigende Staatsverschuldung und expansive Geldpolitik sind keine Begleiterscheinungen schlechter Politik, sondern systemische Merkmale eines Fiat-Geldsystems unter dauerhaftem fiskalischen Druck.
  • Institutionell: Die Europäische Währungsunion ist ein politisches Konstrukt mit ökonomischen Spannungen. Der digitale Euro ist in diesem Kontext kein technisches Modernisierungsprojekt, sondern ein institutioneller Eingriff in die Ordnung des Geldsystems.
  • Geopolitisch: Der US-Dollar bleibt globale Leitwährung, steht aber unter zunehmendem strukturellen Druck. Dollar-Stablecoins verbreiten sich global. Bitcoin hat eine institutionelle Akzeptanz erreicht, die vor wenigen Jahren undenkbar schien.
  • Politisch: Innerhalb des Systems trägt Politik Verantwortung für Vertrauen in Institutionen, wirtschaftliches Wachstum und fiskalische Glaubwürdigkeit. Demokratische Anreizstrukturen erschweren langfristige Konsolidierung: Ausgabenprogramme gewinnen Wähler, Sparmaßnahmen verlieren sie. Das Ergebnis ist strukturell dasselbe, unabhängig von Ideologie.

Themen im Buch

Das Buch gliedert sich in sieben Teile:

  • Teil I – Geld verstehen: Was Geld ist, wie es historisch entstand und wie es heute durch Kredit geschaffen wird
  • Teil II – Inflation und Kaufkraft: Warum nominale Sicherheit und realer Werterhalt zwei verschiedene Dinge sind
  • Teil III – Staatsschulden und Geldpolitik: Finanzielle Repression als stille Entschuldungsstrategie
  • Teil IV – Die Konstruktion des Euro: Strukturelle Schwächen der Währungsunion
  • Teil V – Der digitale Euro: Chancen, Risiken, Datenschutz, Bankensystem
  • Teil VI – Geopolitik und alternative Währungen: Dollar, BRICS, Bitcoin, Stablecoins
  • Teil VII – Handlungsperspektiven: Konkrete Einschätzungen zu Anlageklassen und deren sachlichen Eigenschaften

Leseprobe

Aus der Einleitung

Wer heute einen Betrag überweist, einen Kredit aufnimmt oder Ersparnisse anlegt, nimmt an einem System teil, das sich gerade grundlegend verändert. Diese Veränderung vollzieht sich leise. Sie vollzieht sich in Zentralbankbilanzen, in regulatorischen Entscheidungen, in technologischen Architekturen und in geopolitischen Verschiebungen, die selten in direktem Zusammenhang mit dem eigenen Bankkonto wahrgenommen werden. Und doch wirken sie.

Geld ist heute mehr als ein Zahlungsmittel. Es ist Infrastruktur, Machtinstrument und politisches Gestaltungsmittel zugleich. Wer das versteht, trifft bessere Entscheidungen. Nicht weil er das System vorhersagen kann, sondern weil er seine Mechanismen kennt.

Die übergreifende These dieses Buches lautet: Das Geldsystem ist stabiler als seine Kritiker behaupten und fragiler als seine Verteidiger zugeben. Wer nur die eine Seite sieht, zieht die falschen Schlüsse. Das System muss nicht zusammenbrechen, um strukturell auf Kosten von Sparern zu funktionieren.

Aus dem Vorwort

Dieses dritte Buch führt beide Stränge zusammen. Es richtet sich an Leser, die verstehen wollen, wie unser Geldsystem wirklich funktioniert, warum es sich gerade grundlegend verändert und was das konkret für Vermögen, Ersparnisse und finanzielle Entscheidungen bedeutet. Es verbindet die Systemebene mit der persönlichen Perspektive, ohne dabei zu vereinfachen.

Dieses Buch enthält keine individualisierte Anlageberatung. Es gibt jedoch begründete Einschätzungen zu Anlageklassen und deren sachlichen Eigenschaften. Der Unterschied ist wichtig: Anlageberatung berücksichtigt die persönliche Situation des Einzelnen, seine Einkommenslage, seinen Zeithorizont, seine Verpflichtungen. Das kann ein Buch nicht leisten. Was es leisten kann, ist das Fundament: Wer die Mechanismen versteht, auf denen diese Einschätzungen beruhen, kann sie einordnen und auf seine eigene Situation anwenden.

— Andreas Ehlers, 2026

Für wen ist dieses Buch?

  • Leserinnen und Leser, die Inflation und Kaufkraftverlust besser verstehen wollen
  • sich für digitalen Euro, Bitcoin und Stablecoins interessieren
  • die Zukunft des Euro und der globalen Geldordnung einordnen möchten
  • fundierte Orientierung statt Schlagzeilen suchen
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